Ephesos

„Wer Ephesos gesehen hat, hat eigentlich alles gesehen“, sagte uns ein erfahrener Türkeikenner zu den Ausgrabungsstätten im Land. Und er sollte so ziemlich Recht behalten.

Im Altertum lebten hier über 200.000 Menschen. Damit war Ephesos nicht nur eine der größten und bedeutendsten griechischen, sondern später auch römischen Städte. Mehr zur Geschichte der Stadt hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ephesos.

Berühmt ist Ephesos für die gut erhaltenen und wieder aufgebauten Gebäude der so genannten Celsus-Bibliothek und des Südtors der Agora.

     

Doch auch die Agora, das Theater, das 24.000 Zuschauern Platz bot, die Hauptstraße und das Bouleuterion, in dem Ratsversammlungen abgehalten wurden, können sich sehen lassen.

     

Entlang der Hauptstraße findet man kleinere Tempel und das öffentliche Latrinenhaus. Damals hat man gemeinsam sein Geschäft verrichtet. Beeindruckend auch die fortgeschrittene römische Wasserversorgung. Was sich wie ein Erdwurm am Boden entlangschlängelt sind Wasserleitungsrohre aus Ton.

     

Neben den Hauptattraktionen findet man Überreste riesiger Gebäude, die in der antike offenbar als Markthallen, in byzantinischer Zeit dann als Kirchen gedient haben.

 

Am Ende der Straße vom Theater zum ehemaligen Hafen, der heute versandet ist, konnten wir beobachten, wie die Ausgrabungsarbeiten voranschreiten.

     

Ephesos ist wahrlich überwältigend und reicht in seinem Erhaltungszustand an die Akropolis und die Agora in Athen, den Augustuspalast, das Forum Romanum und das Kolloseum in Rom sowie an die Ausgrabungen von Pompei heran.

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